1. Schleuderung 2016

In den letzten Wochen konnten wir das erste Mal in diesem Jahr schleudern. Dafür haben wir diesmal mehrere Tage eingeplant. Gestartet wurde am 19. Mai und die letzten Tropfen flossen am 24. Mai aus der Schleuder. Wie es bereits fast Tradition geworden ist, wurden wir tatkräftig von dem Ehepaar Tropschuh aus Bruchenbrücken unterstützt.

Wir können mit der Ernte sehr zufrieden sein. Es wurden sehr gute Wassergehalte gemessen – die nächste Honigprämierung kann also kommen! Viele, viele Eimer Honig stehen nun zum Abfüllen bereit. Ab Mitte Juni wird wieder frischer Blütenhonig (der Helle) verkauft.

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Jahresrückblick 2015

2015 war wieder einmal ein spannendes Jahr für die Imkerei Ruppel. An dieser Stelle möchten wir unsere Kundschaft, Imkerkollegen, Freunde und interessierte Honigliebhaber darüber informieren, was wir im letzten Jahr erlebt haben.

Zu Beginn des Jahres gab es noch einige Einsätze der Hessischen Honigkönigin 2014. Unter anderem ist die Familie nach Berlin zur Grünen Woche gereist und hat es sich dort gut gehen lassen. Auf der Land und Genuss Messe in Frankfurt dagegen waren wir als Aussteller mit dabei. Dabei halfen wir bereits Tage zuvor beim Aufbau und neben der Standbetreuung und dem Verkauf blieb nur wenig Zeit, die anderen Aussteller zu begutachten.

Neben der Moderation einer Jubliäumsfeier und einigen kleineren Auftritten war vor allem der Hessische Imkertag vom 27. – 29. März in Wolfhagen eine wichtige Veranstaltung. Hier ging das Königinnenjahr stilvoll zuende und wurde mit einem eigenen Völkchen als Dankeschön belohnt.

In der Imkerei spielt nicht nur die Präsentation und der Verkauf eine große Rolle; auch die Weiterbildung sollte nicht vernachlässigt werden. Hierfür besuchte Ernst mehrere Fortbildungen als Imkerberater. Um sein reichhaltiges Wissen an die Vereinskollegen weiterzugeben, hat er im Laufe des Jahres mehrere Schulungen organisiert, die von der Bewertung von Völkerverlusten bis hin zur Gesundheitsvorsorge reichten.

Auch Interessierte, die nicht Mitglied des Imkervereins Friedberg und Umgebung e. V. sind, konnten in diesem Jahr etwas über die Arbeiten eines Imkers lernen. Beim Jubiläum des Wetterauer Landgenuss am 19. Juli haben wir ein “Schauschleudern” durchgeführt. Dabei wurde der Weg des Honigs von der Wabe ins Glas demonstriert, indem unter den aufmerksamen Augen des Publikums die Waben einem vollständigen Bienenvolk entnommen und anschließend direkt geschleudert wurden. Die Teilnehmer konnten sich den “frisch abgezapften” Honig direkt im Glas mitnehmen.

Auch für die Grundschule ist unsere Imkerei offen. Am 7. Juli erhielten wir Besuch von einer Projektgruppe der Brüder-Grimm-Schule und der Sprachheilschule. Die 14 Schüler konnten hierbei einiges über das Leben der Biene lernen, stellten teilweise recht überraschende Fragen und zeigten reges Interesse daran, auch einmal in den Imkerschleier zu schlüpfen und ganz nah ans Volk zu gehen.

Die Honigernte war in diesem Jahr insgesamt sehr gut. Bereits Mitte März waren unsere Restbestände der letzten Saison verkauft. Trotz eines ungünstigen Winters mit relativ hohen Verlusten waren unsere Bienen so fleißig, dass wir endlich wieder drei Mal schleudern konnten (Ende Mai, Ende Juni und Anfang August). Wie bereits in den Jahren zuvor haben wir mehrere Proben zur Honigprämierung eingereicht. Bei dieser Prämierung wird die Qualität der Honigs überprüft. Erneut haben wir die Bestätigung erhalten, dass unser Honig von zu den besten gehört. Bei der Prämierung kam ich noch einmal als Ho-Kö zum Einsatz, da die amtierende Hoheit nicht verfügbar war. Somit durfte ich meinen Eltern und auch mir selbst die entsprechenden Unterlagen für eine “goldene” Auszeichnung überreichen.

Weiterhin waren wir in diesem Jahr das erste Mal als Aussteller beim Erntedankfest des Regionalbauernvereins vertreten. Wie üblich waren Petra und Ernst als Betreuer auf dem Hessentag in Hofgeismar am Stand des Landesverbandes Hessischer Imker aktiv. Beim Markt der Region in Friedberg hatte der Imkerverein Friedberg u. Umgebung e. V. wieder einen Stand, bei dem wir mit aktiv waren.

Den Jahresabschluss stellten der Weihnachtmarkt in Florstadt am 1. Advent und der Weihnachtsmarkt in Hungen am 2. Advent dar. Alle Jahre wieder – und das mit viel Spaß!

Alles in allem können wir auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken und hoffen, dass 2016 ebenfalls so gut wird.

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Kreiserntedankfest in Bad Nauheim

 

Wir warten auf den Besucheransturm

Nachdem wir 2014 das Kreiserntedankfest in Friedberg als “Hofstaat” der Honigkönigin besuchten, durften wir in diesem Jahr aktiv tätig werden. Auf dem Wilhelminenhof der Familie Hartmann in Bad Nauheim hatten auch wir neben Regionalbauernverband, Ziegenzüchtern, Landesvereinigung Milch, diversen Speise- und Getränkeständen und vielen anderen einen Info- und Verkaufsstand. Vielleicht sollte man eher sagen, ein “Ständchen”; aber da unsere diesjährige Honigernte inzwischen abgeschlossen ist, konnten wir immerhin drei verschiedene Honige anbieten. Die Einladung zum Honig probieren wurde gerne angenommen und manch einer konnte nicht widerstehen,  mal an einer echten Bienenwachskerze zu schnuppern.

Der Altar (ein umfunktionierter Ladewagen) mit den Erntedankgaben - inkl. Honig

Und wir genossen natürlich auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die angeboten wurden, z. B. leckere Milch und frisch zubereitete Kartoffelchips! Alles in allem war es ein abwechslungsreicher Tag mit interessanten Gesprächen, neuen Erfahrungen – und sogar das Wetter hat mitgespielt. Es begann erst zu regnen als wir auf dem Heimweg waren …

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Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt in Florstadt

Alle Jahre wieder…
Die Weihnachtszeit beginnt für die Imkerei Ruppel mit dem ersten Advent. Schon zum 5. Mal haben wir am Romantischen Adventsmarkt in Florstadt teilgenommen. Neben leckeren in Unter-Widdersheim und Florstadt geerntetem Honig bieten wir hier eine weihnachtliche Mischung aus Gewürzen in Honig an. Außerdem verkaufen wir die beliebten Produkte von Cum Natura und echte handgearbeitete Bienenwachskerzen aus Eigenproduktion. Da im letzten Jahr nur wenige Geschenkpackungen verkauft wurden, haben wir in diesem Jahr darauf verzichtet. Im Gegensatz dazu hat sich der heiße Met wieder größter Beliebtheit erfreut. Die Nachfrage war in diesem Jahr sogar so groß, dass der Met am Sonntag schon vor Marktschluss leer war.

Der Verkauf wurde wieder von der gesamten Familie unterstützt, so dass auch jeder die Gelegenheit hatte, selbst über den Markt zu schlendern. So konnten wir uns alle abwechselnd auf die Jakobsmuscheln am Stand der französischen Partnerstadt Pléneuf-Val-André stürzen ( – was auch schon eine gewisse Tradition hat). Neu hingegen war der Stand, der uns gegenüber aufgebaut war. Hier bot eine türkische Gruppe oder Familie abwechslungsreiches und leckeres Essen an,  das eine wunderbare Ergänzung zu dem “klassischen” Angebot von Bratwurst, Crêpes und Flammkuchen darstellte.

Der Florstädter Weihnachtsmarkt – wie immer eine schöne Veranstaltung, die zumindest für mich den Einstieg in die Weihnachtszeit darstellt. Hier kommt Weihnachtsstimmung auf, wenn der Nikolaus auf dem Trike einfährt!

Am 2. Advent nahmen wir in diesem Jahr zum ersten Mal am Hungener “Weihnachtszauber” teil. Im Gegensatz zu Florstadt, wo wir ja schon fast Stammkundschaft haben, waren wir hier “die Neuen”. Unsere Erwartungen waren dementsprechend gemäßigt und der Spaß an Präsentation, netten Unterhaltungen (und natürlich auch ein bisschen Verkauf) stand im Vordergrund. Auch das angebotene abwechslungsreiche Programm ließ keine Langeweile aufkommen. Zumal sich unser Stand gegenüber der Bühne befand.

Weihnachtsmarkt in Hungen

Als Fazit kann man sagen: Obwohl wir keinen Met und Apfelsaft verkauften, waren wir angenehm überrascht vom Ergebnis – das Hungener Publikum war aufgeschlossen und freundlich und wenn es mit der Zeit passt, kommen wir im nächsten Advent gerne wieder. Und für die Einladung und die Unterstützung beim Info-Rundgang: “Danke, Anke!”

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Schleuder-Wochenende

Der Honig fließt wieder...Am vergangenen Wochenende war es  Zeit, den ersten Honig dieses Jahres zu ernten! Bedingt durch den milden Winter und die frühe Blütezeit war es dieses Jahr  früher als in den  Jahren zuvor.

Aus den Bienenstöcken werden Waben, die nur Honig (keine Brut) enthalten, entnommen. Sie werden in unserem  ”Schleuder-Hüttchen” in Unter-Widdersheim gewogen, entdeckelt und geschleudert. Der Honig, der aus der Schleuder fließt, wird mehrfach gesiebt und in Eimer gefüllt. Bevor diese ins Lager kommen, wird der Honig abgeschäumt (vergleichbar mit dem Abschäumen von Marmelade) und mehrmals gerührt. Durch das Rühren werden die Kristalle, die sich bilden, zerschlagen und der Honig bleibt streichfähig (Fachbegriff hierfür ist “feinsteif”).

Am Freitag wurde der Florstädter Honig geschleudert und am Samstag waren die restlichen Bienenstände in Unter-Widdersheim und Dorheim dran.   Durch die regnerischen letzten Wochen hatten die Bienen genügend Zeit den Honig zu trocknen. Mit dem Refraktometer wurde der Wassergehalt gemessen  - zum Teil ergab sich eine optimale Prozentzahl von 15,9. Das machte sich vor allem beim Sieben des Honigs bemerkbar. Dann “lief” er nämlich nur sehr, sehr langsam durch das Sieb.

Nach einem anstrengenden Wochenende können wir uns jetzt jedoch über eine Super-Honigernte freuen. Dafür hat sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt.

Bitte besuchen Sie unsere Schleuder-Galerie, um einen Eindruck zu bekommen.

Ein großes Dankeschön an unsere Schleuderhelfer Günther und Edeltraud! Ihr habt noch was  gut!

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Das Experiment “Die Naggisch”

Sogenannte Figurenbeuten fanden wir schon immer faszinierend. So kam mein Mann auf die Idee, dass das doch ein nettes Geschenk zu meinem 50. Geburtstag wäre. Der Bildhauer Dr. Michael Priester, ein lieber Bekannter von uns, erklärte sich bereit, sich dazu etwas einfallen zu lassen.

Und so entstand in mühevoller und langwieriger Arbeit die Skulptur “Wo Milch und Honig fließen”, von uns kurz ”die Naggisch” genannt. Sie steht seit Mai 2006 hinter unserem Haus im Garten. Die Reaktion der Verwandtschaft war ziemlich verhalten, besonders die der älteren Familienmitglieder.

Aber wir waren (und sind) begeistert von dem Kunstwerk und bestückten es bald mit Bienen -  im Rücken ist Platz für ein kleines Bienenvölkchen, im Nabel ist das Flugloch. Allerdings war die Sache nicht so einfach wie wir dachten. Es gab immer wieder Probleme mit undichten Stellen – die Bienen kamen aus sämtlichen Löchern – und mit Nässe. Aber wir schafften die Saison. Nach einigen Verbesserungen starteten wir im nächsten Jahr voller Hoffnung. Aber die Öffnung im Rücken wurde einfach nicht dicht und die Bienen schienen sich auch nicht wohl zu fühlen. Nach einem letzten misslungenen Versuch im Jahr darauf gaben wir auf und jetzt steht immer ein Ablegervolk neben der “Naggisch” im Garten. Vielleicht zieht ja mal ein Schwarm ein !????

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Willkommen

Ein herzliches Willkommen allen Bienenfreunden, Naturliebhabern und Honigessern und solchen die es werden wollen  

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