HR4 Walkingtag in Dreieichenhain

So lässt es sich leben...

Am 18. Mai war HR4-Walkingtag in Dreieichenhain. Der  Bienenzuchtverein Dreieich hatte mich zu dieser Veranstaltung eingeladen. So machte ich mich letzten Sonntag um 8:30 Uhr auf den Weg in Richtung Süden. Mein erster Ausflug nach Dreieichenhain! Ein idyllisches Plätzchen mit historischer Altstadt und großer Burganlage, das mich positiv überrascht hat. Noch mehr hat mich das optimale Wetter überrascht. Wunderbare Bedingungen für die Walker, Sonnenbrand für mich. (Notiz an mich: Nächstes Mal Sonnencreme einpacken…)

Köstlicher Kuchen mit Honig gebacken

Nur einer der vielen köstlichen Kuchen

Ein echtes Highlight waren für mich die selbst gebackenen Kuchen (mit Honig natürlich), die am Imkerstand zum Verkauf angeboten wurden. Am liebsten hätte ich jeden einmal probiert. Man konnte außerdem Samentütchen und Pflanzen erwerben, um den eigenen Garten mit bienenfreundlichen Pflanzen auszustatten. Auf meinem Balkon sitzt nun auch ein Töpfchen mit Samen – ich bin gespannt wann sich darin etwas tut.

Anna-Lena und Lucy

Neben dem Bienenzuchtverein waren noch weitere Vereine aus der Umgebung auf dem Marktplatz und boten u. a. Essen und Trinken an. Die Freye Gefolgschaft zum Hayn lagerte am anderen Ende des Platzes und beeindruckte im Rahmen des Unterhaltungsprogramms mit Schwertkampf und einer Tanzvorführung.  Auch die anderen zahlreichen Auftritte gestalteten das Warten auf die Rückkehr der Walker sehr kurzweilig und angenehm.

Ich freue mich, dass ich an der Veranstaltung teilnehmen durfte! Es war sicherlich nicht das letzte Mal in Dreieichenhain für mich! Vielleicht schaffe ich es sogar schon zum Hayner Burgfest wieder.

Einen offiziellen Bericht über die Veranstaltung findet man unter anderem auf der HR4-Webseite.
(Fotos: Petra Ruppel)

Ich kämpfe für Gerechtigkeit und Honig

 

 

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Schleuder-Wochenende

Der Honig fließt wieder...Am vergangenen Wochenende war es  Zeit, den ersten Honig dieses Jahres zu ernten! Bedingt durch den milden Winter und die frühe Blütezeit war es dieses Jahr  früher als in den  Jahren zuvor.

Aus den Bienenstöcken werden Waben, die nur Honig (keine Brut) enthalten, entnommen. Sie werden in unserem  ”Schleuder-Hüttchen” in Unter-Widdersheim gewogen, entdeckelt und geschleudert. Der Honig, der aus der Schleuder fließt, wird mehrfach gesiebt und in Eimer gefüllt. Bevor diese ins Lager kommen, wird der Honig abgeschäumt (vergleichbar mit dem Abschäumen von Marmelade) und mehrmals gerührt. Durch das Rühren werden die Kristalle, die sich bilden, zerschlagen und der Honig bleibt streichfähig (Fachbegriff hierfür ist “feinsteif”).

Am Freitag wurde der Florstädter Honig geschleudert und am Samstag waren die restlichen Bienenstände in Unter-Widdersheim und Dorheim dran.   Durch die regnerischen letzten Wochen hatten die Bienen genügend Zeit den Honig zu trocknen. Mit dem Refraktometer wurde der Wassergehalt gemessen  - zum Teil ergab sich eine optimale Prozentzahl von 15,9. Das machte sich vor allem beim Sieben des Honigs bemerkbar. Dann “lief” er nämlich nur sehr, sehr langsam durch das Sieb.

Nach einem anstrengenden Wochenende können wir uns jetzt jedoch über eine Super-Honigernte freuen. Dafür hat sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt.

Bitte besuchen Sie unsere Schleuder-Galerie, um einen Eindruck zu bekommen.

Ein großes Dankeschön an unsere Schleuderhelfer Günther und Edeltraud! Ihr habt noch was  gut!

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Blütentanz in Rosbach

Verabschiedung der Blütenkönigin Katharina II.

Gestern waren mein Freund, meine Eltern  und ich beim Blütentanz in Rosbach. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung gab Katharina II. das Amt als Rosbacher Blütenkönigin ab. Anschließend wurde ihre Nachfolgerin Larissa I. gekrönt.

Bei diesem Anlass durfte ich zum ersten Mal zahlreiche andere Hoheiten kennen lernen und mich mit diesen austauschen. Viele Städte blicken auf eine langjährige Tradition von Königinnen zurück. Die Hoheiten (+ Hofstaat) teilen ihre Erfahrungen gerne und so konnte ich als “neue” Königin hier und dort einen wertvollen Tipp bekommen.

Larissa I. tritt das Amt der Blütenkönigin an.

Ich fand die Veranstaltung  sehr unterhaltsam. Neben einer Rock’n'Roll-Tanz-Einlage und einem Auftritt der Latein-Formation der Tanzschule Wehrheim-Gierok sorgte Live-Musik der Gruppe “Gloria-Sextett” für gute Stimmung. Schade war lediglich, dass sich der Saal nach Ende des offiziellen Teiles schnell leerte und die Küche auch recht früh geschlossen wurde. Ich hätte gerne zu späterer Stunde noch eine zweite Portion Pommes genossen!

Hessische Honigkönigin genießt Rosbacher Pommes

So kam es dann auf dem Heimweg zu einem kleinen Zwischenstopp beim Friedberger Salzhaus und damit zu einem (meiner Meinung nach) wunderbaren Ausklang des Abends.

Vielen Dank an Pia Breidt für die Fotos!

 

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Das Experiment “Die Naggisch”

Sogenannte Figurenbeuten fanden wir schon immer faszinierend. So kam mein Mann auf die Idee, dass das doch ein nettes Geschenk zu meinem 50. Geburtstag wäre. Der Bildhauer Dr. Michael Priester, ein lieber Bekannter von uns, erklärte sich bereit, sich dazu etwas einfallen zu lassen.

Und so entstand in mühevoller und langwieriger Arbeit die Skulptur “Wo Milch und Honig fließen”, von uns kurz ”die Naggisch” genannt. Sie steht seit Mai 2006 hinter unserem Haus im Garten. Die Reaktion der Verwandtschaft war ziemlich verhalten, besonders die der älteren Familienmitglieder.

Aber wir waren (und sind) begeistert von dem Kunstwerk und bestückten es bald mit Bienen -  im Rücken ist Platz für ein kleines Bienenvölkchen, im Nabel ist das Flugloch. Allerdings war die Sache nicht so einfach wie wir dachten. Es gab immer wieder Probleme mit undichten Stellen – die Bienen kamen aus sämtlichen Löchern – und mit Nässe. Aber wir schafften die Saison. Nach einigen Verbesserungen starteten wir im nächsten Jahr voller Hoffnung. Aber die Öffnung im Rücken wurde einfach nicht dicht und die Bienen schienen sich auch nicht wohl zu fühlen. Nach einem letzten misslungenen Versuch im Jahr darauf gaben wir auf und jetzt steht immer ein Ablegervolk neben der “Naggisch” im Garten. Vielleicht zieht ja mal ein Schwarm ein !????

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45. Hessischer Imkertag

Ernst Ruppel, der "hessische Schweizer" (Bild: M. Kesselring)

In diesem Jahr wurde der 45. Hessische Imkertag in der Trinkkuranlage in Bad Nauheim zelebriert. Die Ausrichtung des Bunten Abends am 15. März 2014 wurde vom Imkerverein Friedberg und Umgebung e.V. übernommen.

Ein sehr gelungener Abend, der nur durch die intensive Arbeit des heimischen Vorstands möglich war! Neben Lesungen, Akrobatik, Ehrungen und musikalischen Beiträgen konnten sich die Gäste an dem “hessischen Schweizer” Ernst Ruppel erfreuen, der die Betriebsweise seiner Imkerei erläuterte. Außerdem durfte ich (Anna-Lena Ruppel) das Amt als Hessische Honigkönigin 2014 antreten. Mehr dazu finden Sie unter Honigkönigin 2014

 

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Willkommen

Ein herzliches Willkommen allen Bienenfreunden, Naturliebhabern und Honigessern und solchen die es werden wollen  

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